Ich weiß, ihr findet das hier bestimmt langweilig. Aber auch die Erwachsenen haben einige Sicherheitstipps welche sie im Internet beachten. Die haben sie, damit sie nicht auf Betrüger reinfallen oder viele dämliche E-Mails von fremden und auch manchmal bösen Leuten erhalten (hin und wieder haben diese E-Mails nämlich sogar einen Computer-Virus und der kann eueren Computer krank machen).

Wenn Kinder im Internet unterwegs sind, wissen sie meistens nicht worauf sie achten müssen. Aber um so richtig cool zu sein, solltet ihr auch wissen was ihr da tut … denn dann seid ihr die Profis von Morgen und alle euere Freunde werden staunen.

Aber es ist so, auch im Internet muss man auf einige Dinge achten. Wenn du also ein richtiger Online-Kid werden willst, dann haben wir einige Tipps für dich. Na, und wenn euere Eltern sehen, dass ihr schlau genug für das Internet seid, dann dürft ihr vielleicht auch einmal alleine auf eine Kinderseite ohne das Mama und Papa daneben sitzen.



- Auch wenn es deine Lieblingsseite ist, gib niemandem deine persönlichen Daten. Dazu gehören dein vollständiger Name, deine Telefonnummer, deine Anschrift oder den Namen deiner Schule. Wenn dich jemand nach deinem ganzen Namen, nach einem Foto oder anderen Daten fragt, dann sprich mit deinen Eltern oder einer anderer erwachsenen Person darüber. Das Gleiche gilt natürlich auch für Foren, Chats oder Gästebücher.

- Antworte auch nie auf E-Mails oder Beiträge in Foren die unanständig sind, bedrohlich scheinen, zweideutig klingen oder bei denen du einfach ein schlechtes Gefühl hast.

- Wenn dich ein Fremder anmailt oder dir Geld und Geschenke verspricht erzähle es direkt deinen Eltern. Auch wenn er sich mit dir treffen oder dich besuchen will. Schreibe ihm nie wo du wohnst.

- Wenn du im Internet unterwegs bist und du liest etwas was dir nicht gefällt, erzähle es auch deinen Eltern. Sie sind glücklich wenn du mit ihnen davon erzählst.

- Verabrede dich nie mit einem Freund aus dem Internet, ohne dass du deinen Eltern vorher davon erzählst. Auch wenn dich dein Internet-Freund dazu drängen sollte oder dir Angst macht, gehe auf jeden Fall zu deinen Eltern.

Weißt du, du siehst den anderen Menschen hinter seinem Computer ja gar nicht und du weißt auch nicht ob er dir wirklich die Wahrheit schreibt. Deshalb musst du immer ganz vorsichtig sein. Er kann dir erzählen, dass er 9 Jahre alt ist und in Wirklichkeit ist er schon 59 Jahre alt.

- Erzähle Freunden im Internet auch nur das, was du auch deinen anderen Freunden erzählen würdest. Erzähle also keine Geheimnisse oder Dinge die außer deinen Eltern keiner kennen sollte.

- Frage deine Eltern wenn du deine E-Mail-Adresse weitergeben möchtest. Denn nur wenn du und deine Eltern denjenigen kennen solltest du deine E-Mail-Adresse oder andere Daten weitergeben.

- Wenn du zum ersten Mal Kontakt mit jemandem hast, dann frage deine Eltern nach einer E-Mail-Adresse die sie kontrollieren können. Erst wenn sie deine Mails glesen haben geben sie sie dann an dich weiter, damit möchten sie dich schützen und das ist gut so damit dir wirklich nichts passiert.

- Am besten ist es dann zwei Adressen zu haben. Eine Adresse für bekannte und liebe Freunde und eine Adresse bei der die Mails vorher gelesen werden.

- Gib deshalb auch nie die E-Mail-Adressen von Freunden weiter oder verschicke keine Linktipps die nicht zu Kinderseiten führen.

- Wenn du zuviele von diesen Mails bekommst (unter Fachleuten heißen sie "Spam"), dann besorge dir eine neue E-Mail-Adresse.

- Wenn du deine E-Mail-Adresse aber doch einmal herausgeben willst, dann schreibe anstatt alex@muster.de einfach alex(at)muster.de. Das schützt dich dann vor vielen Spam-Mails. Deine Freunde brauchen das (at) dann nur durch ein @ zu ersetzen.Weißt du, es gibt nämlich sogar Programme die das Internet nach neuen E-Mail-Adressen durchforsten und so finden sie deine E-Mail-Adresse nicht.

- Fülle auch kein Anmeldeformular für z. B. Gewinnspiele ohne deine Eltern aus, denn auch so sammeln viele böse Menschen die Daten für z. B. Massenmails ein.

Sei schlau und beachte diese Hinweise. Denn, richtige Profis halten sich daran!

Übrigens, Profis … Profis schreiben auch keine bösen Mails oder blöde Scherzmails an andere. Sie drohen niemandem oder schreiben sie könnten den Computer von einem anderen mit einer Mail zerstören. Sei nicht dumm, denn auch im Internet muss man höflich mit anderen sein. Vor allen Dingen ist es nicht nur unhöflich, sondern auch dumm, denn auch im Internet kannst du gefunden werden. Bedenke, dass wenn du jemanden mit Telefonanrufen ärgerst die Polizei dafür zuständig ist. Und so ist es auch im Internet. Na, und zu den Bösewichten willst du doch gar nicht gehören, oder?

Weißt du, viele Eltern sind der Meinung, dass Kinder nicht ins Internet sollten. Und das nur, weil einige Menschen rücksichtslos ausnützen, dass sie im Internet einige Freiheiten haben. Und genau deshalb gibt es ein Internet für Kinder. Seiten wie diese, die extra für euch entworfen worden sind.

Am Anfang ist es deshalb eine gute Idee mit eueren Eltern zusammen im Internet zu stöbern und mit ihnen zusammen festzulegen welche Seiten ihr besuchen dürft und welche nicht. Zeigt ihnen, dass sie euch vertrauen können und besucht dann keine Seiten auf denen Kinder nichts verloren haben. Und wenn euch jemand E-Mails schreibt die böse sind oder euch einfach nicht gefallen, dann redet mit eueren Eltern. Sagt ihnen, dass es nicht euere Schuld ist, dass ihr diese Mails bekommt und ihr nach Hilfe fragt damit ihr auch weiter ins Internet dürft.

Böse oder Mails mit Sex sind nämlich verboten. Ihr könnt mit eueren Eltern diese Mails dann auch der Polizei mitteilen, denn solche Mailverschicker müssen gestoppt werden.

In Baden-Württemberg hat die Landeskriminalpolizei sogar eine eigene Seite für Kinder und ihre Probleme eingerichtet (www.time4teen.de). Ihr könnt euch aber auch an die Polizei in euerer Stadt wenden. Diese findet ihr über www.polizei.de.

Kinder aus Österreich können sich an die Gendarmerie wenden (www.kindergendarmerie.at oder www. gendarmerie.at).

Na und wenn du oder deine Eltern gar nicht mehr weiter wissen, dann gibt es noch das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon.

Deutschland 0800-1110333
Schweiz die #147
Österreich 02622-66 661