9 Mai 2010
Kunst zum Holocaust
Zahlreiche Besucher verfolgten die Ausstellungseröffnung „Holocaust“ von Charlotte Horn
Neben Landtagswahlen und Muttertag präsentierte der Iris Kater Verlag in den Räumen des alten Viersener Standesamtes die Eröffnung einer ganz besonderen Ausstellung und zog zahlreiche Besucher in das Haus Gesellschaft der Erholung an der Bahnhofstraße.
Die Rommerskirchener Künstlerin Charlotte Horn, welche mit ihren Arbeiten in Yad Vashem im Internationalen Archiv für Holocaust-Kunst im Holocaust Art Research Center Jerusalem verzeichnet ist, stellt bis zum 16. Juni 24 Zeichnungen, Graphit auf Papier mit dem Maß 35 cm X 45 cm aus. Erinnerungen an ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, an Diskriminierung, Ausgrenzung, Verfolgung und schließlich der Ermordung einer Minderheit regen zum Nachdenken an.
„Wir sind stolz, eine so hervorragende und wichtige Ausstellung in der Reihe ‚Kultur im alten Standesamt’ in Viersen zeigen zu können“, erklärt Iris Kater, „und wir freuen uns auch dieses Mal wieder über die große Resonanz Viersener Schulen.“
Passend zu diesen Bildern las der Dülkener Autor Carlos Reichardt aus seinem Buch „Carpe diem“, einer positiven, hoffnungsvollen Aufforderung, die Reichardt allen Menschen zuruft, die das Glück haben, in Freiheit leben zu dürfen.
v. l. Autor Carlos Reichardt, Künstlerin Charlotte Horn, Unternehmerin Iris Kater

