Uwe Hans
Nicht schießen, den fangen wir so


Im Laufe meiner Dienstzeit nahm ich am Rande des Dienstgeschehens Dinge wahr, die letztlich darin mündeten, sie aufzuschreiben und im Freundeskreis wiederzugeben. Darum entsprechen viele der Geschichten und Gedichte der Wahrheit und bereiteten meinen Bekannten und Freunden viel Freude.
Auch im Urlaub ließ sich so einiges sammeln und festhalten. Die Idee, diese „Poems“ einmal einem breiten Publikum vorzustellen, kam erst dann, als mich Freunde dazu animierten, weil sie selbst davon begeistert waren. Aus dem reichhaltigen Fundus meiner Gedichte sortierte ich die gelungensten heraus und ließ eigene Aquarelle mit einfließen, um so eine persönliche Note zu dokumentieren.
Ich bin davon überzeugt, dass diese Gedichte etwas für Jung und Alt darstellen und zum Verschenken geradezu ideal sind.

ISBN 978-3-944514-13-0
12,90 Euro
44 Seiten
Taschenbuch
Vollfarbig
Iris Kater Verlag & Medien


Jetzt kaufen ...


Bestellen Sie diesen Titel als Printbuch direkt bei uns!

12,90 € (inkl. 7 % MwSt)
Versandkosten (2,00 EUR) - gegen Rechnung

LESEPROBE

Zwei Rheinländer unter sich

Zwei Rheinländer treffen sich nach einiger Zeit wieder und versuchen, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Einer der beiden beginnt seine 1. Frage mit den Worten:
„Wie jeet et disch?“
Worauf der andere mit dem für ihn ausreichenden Wort:
„Joot!“, antwortet.

Man erkennt schon hier in der allgemein gehaltenen Antwort
die Inhaltstiefe, die prägnant, also ausdrucksstark all das wiedergibt, was er meint, seinem Gegenüber mitteilen zu müssen.

Auf die kurz danach gestellte 2. Frage, die da lautet: „Und de Frau?“, erfolgt die wiederum bekannte Antwort: „Joot!“

Da der Bekannte wahrscheinlich nun über das informiert ist, was er
vorerst wissen wollte, erfolgt die letzte Frage, die all das inhaltlich
erfasst, was er eigentlich wissen wollte, nämlich die Frage: „Unsons?“
Worauf klar und unmissverständlich die bereits bekannte Antwort mit dem Zusatz „Och joot“, erfolgt.

Nun, da das Wort „Joot“ in seiner vollen Bedeutung gegenwärtig ist, erscheint ein anderes Wort interessant, das inhaltlich so etwas wie
„Das darf doch nicht wahr sein“ oder „Das gibt´ s doch nicht!“
bedeutet.
Der Erzähler sagt: „Wie dä im Dunkele in dat Huus kam, hat dem ene fremde Honk jebisse“, erfolgt die überraschte Antwort: „Nä!“
Man sieht, dass man auf eine Erklärung der beiden Wörter „Joot“ und „Nä“ nicht verzichten sollte.